Unsere Route

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten

Wir wuenschen Euch allen zu Hause ein wunderschoenes Weihnachtsfest!!!

Gestern haben wir eine vietnamesische Schulklasse (53 Kinder!!!) getroffen. Das Lied haben sie extra fuer Euch gesungen :-)
Alles Liebe!!!
Daniel und Jenny

Sonntag, 21. Dezember 2008

Mekong Delta, Vietnam

Von Kambodscha aus ging es nun weiter per Boot ueber den Mekong bis zur Grenzstation und weiter nach Vietnam. Das war sehr praktisch, weil wir so schon die obligatorische Mekongtour inklusive hatten. – Und weil wir nun ja schon mal da waren, beschlossen wir, das Mekong Delta gleich mitzubereisen.

Am Bootsanleger in Chau Doc holte uns ein voellig neues Gefaehrt ab. Kannten wir bisher doch nur das altbewaehrte „Tuc Tuc“, so lernten wir nun das fuer Vietnam so typische „Cyclo“ kennen: ein Farrad mit einem 1-2 Personen Anhaenger ( 1 Europaer oder 2 Asiaten). - Der Cyclofahrer bestand allerdings darauf, uns beide INKLUSIVE Gepaeck zum Hotel zu fahren.... oh jeh... das war ein Bild fuer Goetter... seine Cyclokollegen haben sich kaputtgelacht! :-).

Am naechsten Tag fuhren wir direkt weiter nach Can Tho um uns dort die schwimmenden Maerkte anzusehen. Wir buchten eine Tour fuer den kommenden Morgen ( Beginn: 5 Uhr!!!). Fuer das fruehe Aufstehen wurden wir allerdings rasch belohnt: Wir fuhren in einem privaten Longtailboot in der Einsamkeit durch kleine Kanaele im Mekong. Dieser war von Nebel bedeckt und langsam ging die Sonne auf. Das war ein derart mystisches und besonderes Szenario, da bekam man echt eine Gaensehaut!

Gegen 6.30 Uhr kamen wir am ersten schwimmenden Markt an und dort war es dann nicht mehr ganz so ruhig, sondern es herrschte reges Treiben. Am ersten Boot holten wir uns direkt den fuer Vietnam so typischen Kaffe, der soooo stark und suess ist, dass es einem die Schuhe auszieht( er wird hier mit suesser Kondensmilch,fast wie Vanillesosse serviert) ... aber... er macht wach und nach ein paar Schluecken schmeckt er ganz fabelhaft. Zum Fruehstueck schnitzte uns unser „Gondolieri“ einen frischen „Ananaslolli“ :-)... yummi... total lecker!!!

Danach ging es weiter zum nachsten Markt, auf dem es ein wenig ruhiger zuging, weil dort keine Motorboote, sondern lediglich Ruderboote verkehren duerfen. Auf diesem Markt zu sein war wie ins Theater zu gehen: Man konnte einfach sitzen und zuschauen :-)... ein totaler Genuss!!!... und erstklassige Photomotive!!! ... Opa Helmut...HIER solltest du mal deine Tomaten anpreisen :-)

Nachdem wir – total ueberwaeltigt und muede – von den Maerkten zurueck kamen, nahmen wir direkt den naechsten Minibus nach Saigon. - Da wir bei diesem Bericht erst gar nicht mehr weiter auf den Verkehr eingehen wollen (so viel Zeit ist nicht und die passenden Worte sind zudem schwer zu finden), wollen wir uns heute mal lieber mit der Minubusfahrt ANSICH beschaeftigen:

Also.. der Minibus ist ein normaler uns bekannter 9 Sitzer, der allerdings zu einem 16 Sitzer plus Fahrer umgebaut wurde ( wir haben sogar schon von einem Fall gehoert, dass noch eine Person UNTER dem Fahrer gesessen hat). Wenn man Glueck hat ( und das hatten wir) , ist es ein ganz modernen Bus mit einem Flachbildschirm, DANN kann man naemlich noch die komplette 4 stuendige Fahrt vietnamesische Schlager in der Karaoke Version zum mitsingen in einer unzumutbaren Lautstaerke hoeren !!! Und DANN, wenn man schon denkt dass es unmoeglich schlimmer kommen kann ( abgesehen davon, dass der Fahrer betrunken ist, die Musik unertraeglich und laut ist, du wie eine Presswurts am naechsten Asiaten sitzt und es zudem extrem nach Turnhalle riecht)... DANN... ja DANN... faengt dein Sitznachbar an, sich erst die Fingernaegel und danach die FUSSNAEGEL zu knipsen!!!!! AAAAAAAAAhhhh....

Ungelogen... exakt so geschehen!!! :-)

Na,ja... andere Laender, andere Sitten :-)... wir werden euch VIEL zu erzaehlen haben!!!

Viele liebe Gruesse und gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz frohe Weihnachten!!!!!

...Bitte die Geschenke und Plaetzchen guuuuuut deponieren! :-)

Wir vermissen euch

Daniel und Jenny